SPONTANBESUCH IN DER UKRAINE: Das bedeutet der Besuch des japanischer Regierungschefs in Kiew

Der japanische Regierungschef Fumio Kishida hat die Ukraine besucht und dabei die Stadt Butscha aufgesucht. Der „historische Besuch“ Kishidas in der Ukraine sei ein „Zeichen der starken Solidarität und Kooperation zwischen der Ukraine und Japan“, erklärte die stellvertretende ukrainische Außenministerin Emine Dschaparowa nach Kishidas Ankunft in Kiew. Kishida ist der letzte Regierungschef der G7-Staaten, der die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges besucht – und zugleich der erste japanische Regierungschef in einem Kriegsgebiet seit dem Zweiten Weltkrieg.

Butscha in der Nähe von Kiew war zu Beginn des Krieges nach ukrainischen Angaben Schauplatz massiver russischer Kriegsverbrechen. Nach seinem dortigen Besuch wollte Kishida im weiteren Verlauf des Tages den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Er wolle ihm die „Solidarität und unerschütterliche Unterstützung Japans und der G7“ bekunden, hatte das japanische Außenministerium erklärt. 

Japan hat derzeit den Vorsitz der Staatengruppe sieben großer Industriestaaten (G7) inne und ist im Mai Gastgeber eines Gipfeltreffens. Medienberichten zufolge erwägt Kishida, Selenskyj als Gast einzuladen. Kishida ist der erste japanische Regierungschef seit dem Zweiten Weltkrieg, der in ein Kriegsgebiet reist. 

Japan hat sich den westlichen Sanktionen gegen Russland angeschlossen und unterstützt Kiew mit Ausrüstung zur Verteidigung gegen Russland. Während Kishidas Besuch in der Ukraine hielt sich der chinesische Präsident Xi Jinping zu einem Staatsbesuch in Russland auf.

Waffen hat Japan – anders als die anderen G7-Staaten – der Ukraine jedoch bisher nicht geliefert. Die pazifistische Verfassung des Landes verpflichtet die Regierenden in Tokio dazu, ihre militärischen Fähigkeiten auf die bloße Verteidigung zu beschränken. Die pazifistische Grundausrichtung des Landes wird von Kishida in Frage gestellt.

Im Dezember hatte Japan seine verteidigungspolitische Strategie radikal geändert. Die Pläne sehen unter anderem eine Verdoppelung der Militärausgaben bis 2027 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), eine Umstrukturierung der Streitkräfte sowie eine Aufstockung des Raketenarsenals vor. 

Am Wochenende hielt sich die Bundesregierung zu deutsch-japanischen Regierungskonsultationen in Japan auf. Dabei vereinbarten beide Seiten eine engere Zusammenarbeit insbesondere beim Schutz internationaler Handelswege und der Rohstoffversorgung.

#weltnachrichtensender #japan #ukraine

Abonniere den WELT YouTube Channel
WELT DOKUS Channel
WELT Podcast Channel
Kurznachrichten auf WELT Netzreporter Channel
Der WELT Nachrichten-Livestream
Die Top-Nachrichten auf WELT.de
Die Mediathek auf WELT.de
WELT Nachrichtensender auf Instagram
WELT auf Instagram

In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.

Danke für Eurer Verständnis – das WELT-Team

Video 2023 erstellt


Aber auch die diplomatischen Drähte Glühen da ist der japanische Regierungschef in der Ukraine Eingetroffen ist es ja quasi eine Art Konkurrenzbesuch zu diesem alten Rivalen China in Moskau Ich würde es gar nicht mal ausschließen Wollen weil das eben ein sehr sehr Spontaner Besuch ist zumindest spontan Für die Öffentlichkeit wir wissen Natürlich nicht wie lange im Vorfeld das Im Hintergrund schon vorbereitet worden Ist aber Tatsache ist der japanische Premier war in Indien auf Staatsbesuche Dort und eigentlich haben alle auch Japanische Medien erwartet dass er von Dort aus zurückfliegen würde nach Hause Nach Tokio und dann gab es mit einmal Mitten in der Nacht die Meldung er ist In Warschau und beschreibt jetzt in Kürzer ein Zug in Richtung Kiew Mittlerweile ist ja auch angekommen wird Hier Gespräche halten mit dem Ukrainischen Präsidenten und im Prinzip Ist ja in zwei Rollen unterwegs und das Merkt man auch an dem was ist da bereits An Stellungnahmen so ein bisschen gibt Das eine ist eben das der japanische Staat die japanische Regierung dem Ukrainischen Volk weiterhin die Unterstützung aussprechen wollen aber er Kommt natürlich auch in seiner Rolle als Vorsitzender der G7 der einzige übrigens Der die sieben Staatschefs der bislang

Seit Kriegsausbruch nicht in der Ukraine Gewesen ist das holt er jetzt nach Gewissermaßen das Treffen mit dem Präsidenten dürfte eigentlich jetzt bald Dann auch beginnen und ich glaube wir Sind alle so ein bisschen gespannt Darauf was es da dann hinterher ein Äußerungen gibt eben auch im Hinblick Auf die treffen die im Prinzip fast Zeitgleich in Moskau stattfinden wenn Uns anhören und du wirst es für uns Einschätzen auf jeden Fall ein Spannender spontaner Besuch sozusagen Tatjana danke dir für den Moment nach Kiew Wenn ihr mehr News aus unserem Team Wollt dann müsst ihr einmal hier klicken Wenn ihr auf der Suche seid nach Spannenden Dokus starken Reportagen dann Geht's hier entlang und wenn ihr Welt Abonnieren wollt neu entdecken wollt Dann einmal hier klicken

You May Also Like